Wau, da bin ich wieder und bin sehr, sehr traurig! Seit dem 24.2.22 herrscht Krieg in der Ukraine und ich kann nicht verstehen, warum Menschen Kriege führen, es sterben so viele Menschen unschuldig und es entsteht so viel Leid. Froh bin ich nur darüber, dass wir in Deutschland den Flüchtlingen helfen und dass sehr viele Flüchtlinge ihre Haustiere mitnehmen. Wir in der Praxis versuchen zu helfen, indem wir meine ukrainischen Hunde- und Katzenkumpels kostenlos behandeln.
Und wir alle haben natürlich Geld gespendet um die Ukrainer zu unterstützen und mit dem Wichtigsten wie Lebensmittel und Medikamente zu versorgen.
Wir alle wünschen uns nichts mehr, als dass der Krieg beendet wird.
Gerne möchte ich Ihnen auch einen Brief von Tasso zeigen. Vielleicht können einige von Ihnen, den geflohenen Menschen mit ihren Tieren eine Unterkunft bieten oder aber Pflegetiere aufnehmen.
Liebe TierfreundInnen,
die Flüchtlingskrise und das unermessliche Leid, das durch den Krieg verursacht wird, hat uns alle zutiefst erschüttert. Viele Menschen sind mit ihren Tieren aus der Ukraine geflohen. Nach Schätzung des „Bundesverband Gemeinschaft Deutscher Tierrettungsdienste“, der vor Ort an der Grenze zu Polen tätig ist, hat jeder zwölfte Geflüchtete ein Haustier dabei. Das bedeutet, dass schon zehntausende Heimtiere mit ihren BesitzerInnen nach Deutschland gekommen sind – Tendenz steigend. Dies stellt sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Tierheime und Tierärztinnen vor eine noch nie dagewesene Herausforderung.
Die meisten Flüchtlingsunterkünfte erlauben keine Mitnahme von Heimtieren, was bereits zu ergreifenden Szenen geführt hat, bei denen Frauen und Kinder mit ihren Tieren im Freien in der Kälte oder auf Bahnhöfen übernachtet haben, nur um sich nicht von ihrem geliebten Tier zu trennen. Gerade aber in dieser traumatisierenden Situation kann es nicht auch noch sein, dass wir geschehen lassen, dass Menschen und ihre Tiere voneinander getrennt werden.
Daher haben wir TASSO.Help (help.tasso.net) ins Leben gerufen. TASSO.Help ist eine Plattform, die Anbieter von Unterkünften mit Hilfesuchenden und Tieren vernetzt. Mittlerweile haben schon über 2.500 Bürgerinnen und Bürger Hilfe und Unterkünfte angeboten, Dutzenden Familien und deren Tieren konnte schon geholfen werden.
Unser großes Anliegen ist es, mit TASSO.Help so vielen Menschen und Tieren wie möglich zu helfen. Dabei sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen, um die Bekanntheit unserer Plattform TASSO.Help schnell und vor allem dort bekannt zu machen, wo die Hilfe so dringend benötigt wird – sowohl bei Helfern als auch bei Hilfesuchenden. Was können Sie tun?
Helfen Sie uns dabei, die Plattform TASSO.Help noch bekannter zu machen, indem Sie z. B.
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- die TASSO.Help Webseite (help.tasso.net) direkt teilen,
- diese Mail an Ihre Kontakte weiterleiten,
- auf den Social-Media-Kanälen unsere Beiträge verbreiten,
- unseren Flyer nutzen und diesen ebenfalls online verbreiten oder ausdrucken und weitergeben.
Den Flyer sowie weitere Infos zu TASSO.Help auf Deutsch, Englisch und Ukrainisch finden Sie hier.
Wir danken Ihnen im Namen aller Menschen und Tiere, denen mit Ihrer Unterstützung geholfen werden kann.
Mit freundlichen Grüßen
Philip McCreight
Leiter TASSO e.V.
P.S.: Für Tierheime und Tierschutzvereine – Bitte beachten Sie, dass viele Menschen auf TASSO.Help unterstützen möchten, die zwar keine Geflüchteten unterbringen können, aber Tiere zur Pflege aufnehmen würden. Bitte nutzen Sie – auch in Anbetracht der zu erwartenden nächsten Flüchtlingswellen – diese Angebote gerne, um Tierheime zu entlasten.
Und ich möchte Ihnen auch in diesem Newsletter einige unserer Patienten dieses Monats vorstellen:
Familie Rother stellte uns Ihre bezaubernde kleine Mini Australian Shepherd Dame Coco wegen Juckreiz vor. Die Süße wurde gründlich untersucht und erhielt Medikamente gegen den Juckreiz.
Rocky, der 16 – jährige Schatz von Familie Welzel feierte bei uns seinen Geburtstag. Er wird seit Jahren von uns betreut, so hat er vor Jahren für sein arthrotisches Gelenk in der Vorderpfote eine Goldakupunktur erhalten und lief damit wieder beschwerdefrei, nun wird er für seine diversen Altersbeschwerden durch Frau Dr. Rogalla mit Akupunktur und verschiedenen Medikamenten optimal unterstützt.
Wir freuen uns immer sehr, wenn Rocky munter in die Praxis marschiert.
Der 11-jährige Persermix Filou von Frau Schwarzer hatte eine Phlegmone, d.h. eine vereiterte Gliedmaße hinten links, die durch einen Biß entstanden sind. Solche Bißverletzungen – und seien sie noch so klein – sind sehr gefährlich, da sie sich zu einer lebensbedrohlichen Sepsis entwickeln können.
Der weiße Prinz erhielt Antibiotika und Schmerzmittel und wurde mit einem Verband versorgt. Inzwischen geht es ihm schon viel besser, aber es war eine langwierige Behandlung.
Der süsse Goldendoodle Welpe Toffee von Familie Cunliffe kam gutgelaunt zum ersten Mal und wurde nach ausführlichem Gesundheitscheck geimpft.
Im ersten Lebensjahr sehen wir unsere Patienten häufig um die Grundimmunisierung durchzuführen, Zahnwechsel und Wachstum zu kontrollieren und immer wieder die Allgemeinuntersuchung zu üben und ein Vertrauensverhältnis zu festigen. Wir freuen uns schon darauf auch Toffee bei alledem zu begleiten.
Auch Berti findet es ganz cool in der Praxis, er stellt sich schon immer gerne auf den Tisch und beobachtet von dort durch die Tür interessiert das Praxisgeschehen. Frau Englert kommt regelmäßig zu Dr. Rogalla zur Akupunktur mit ihrem 5-jährigen Foxterrierrüden. Berti war ein chronischer Schmerzpatient und kommt nun ganz ohne Medikamente aus. Frauchen ist sehr zufrieden.
Und zum Schluss noch ein wunderbares Foto von Levi, der Langhaarkatze von Frau Dietz. Die kleine Dame wurde kastriert und hatte gleichzeitig noch einen Friseurtermin bei uns. Der rote Body, der die Kastrationsnaht schützt, steht ihr ganz hervorragend.
Und nun wünsche ich uns allen einen schönen Start in den Frühling und
FRIEDEN in der UKRAINE.
Ciao
Ihre Samira