Miau, in der Vorweihnachtszeit bin ich ziemlich beschäftigt, da werden Geschenke und Gebäck vorbereitet, ich liege dann am liebsten in der Küche auf dem Fensterbrett und schaue dösend zu und wenn ich nicht schlummere, passe ich auf, was so in der Praxis los ist.
Auch dieses Jahr spenden wir wieder – statt Weihnachtskarten – für unsere heimischen Wildtiere – die Wölfe und meine Vorfahren – die Wildkatzen. Diese Tiere brauchen einfach unsere Hilfe, damit sie wieder in der Natur überleben können.
www.bund.net/themen_und_projekte/rettungsnetz_wildkatze/
www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/index.html
Auch in der Praxis waren viele kleine Tiger zu Besuch.
Die kleinen Maincoons von Frau Loos: Gimli und Gandolf hatten Durchfall und ihnen mußte dringend geholfen werden, da sie ja noch ganz schön groß werden sollen.
Der rote Kater Fritz von Fam. Lenz hatte Zahnschmerzen. Seine kranken Zähne (FORL, siehe Dentalröntgen und Zahnkrankheiten) mußten gezogen werden, doch nach dem Eingriff ging es ihm so gut, dass Dr. Rummel von seinen Besitzern Katzenzungen mit einem schönem Foto von Fritz geschenkt bekommen hat.
Die Kleine „Nova“ von Frau Schlake hat Probleme mit der Haut. Da das Fachgebiet Dermatologie ein Spezialgebiet von Dr. Rummel ist, wird sie bestens therapiert und die Haut sieht auch schon wieder viel besser aus.
„Diego“ – die graue Cornish Rex Katze- besticht durch ihr gewelltes Haarkleid und ist der beste Freund von Dominik, sie schlafen jede Nacht zusammen. „Diego“ wurde durchgecheckt und ist zum Glück ganz gesund, da ist der kleine Dominik sehr stolz.
Die Nachfolger des Wolfes hingegen sind bunt gemischt.
Da haben wir die ganz kleine „Cai“ von Frau Flieher. Ihr ging es garnicht gut, da sie von Giardien befallen war und deswegen immer dünnen Kot hatte, das schwächt auf Dauer so kleine Patienten sehr und kann für Welpen sehr gefährlich werden. Zum Glück hat sie sich unter der Behandlung schnell wieder erholt.

Higgins Gelenke: Ellbogen und Hüfte sind gesund, er ist ED und HD – frei!
Dagegen sind die beiden Doggen von Frau Bodenberger ein ganz anderes Kaliber. „Higgens“ , der einjährige silberne Rüde, wurde kastriert, seine ältere Freundin „Babette“ hat er zur Unterstützung mitgebracht. In der Narkose wurde er gleich mitgeröngt und Frau Bodenberger ist sehr erleichtert:
Ein solches Glück hat die junge Schäferhündin „Fienja“ von Herrn Vollmar nicht. Sie hat an beiden Hüften Hüftgelenksdysplasie (HD) und wurde deswegen von Dr. Rogalla mit der Goldakupunktur behandelt, damit „Fienja“ ein schmerzarmes Leben führen kann.
Wir haben sehr große Erfolge mit dieser Behandlungsmethode, die Dr. Rogalla vor vielen Jahren in Deutschland eingeführt hat (1996!), sodass wir jede Woche Hunde aus ganz Deutschland und dem Ausland behandeln.
So kamen z.B. vor 3 Jahren Tom und Jerry zu uns aus Schweden. Inzwischen wohnen sie in Frankreich und Frauchen hat uns geschrieben, dass es den Zweien nach der Goldakupunktur wunderbar geht!
Darüber macht sich die kleine Ridgebackhündin „Shari“ von Frau Dohl noch keine Gedanken. Doch wenn sie groß ist, sollte auch sie kontrollgeröngt werden.
Wenn die Hunde Probleme mit der Hüfte haben, können sie am erfolgreichsten behandelt werden, wenn sie jung sind, dann sind die Chancen, dass die Gelenke wenig Schaden nehmen am größten.

Sara mit Percy und Nino
Die zwei kleinen schwarzen Racker „Nino“ und „Percy“ sind schon älter und kamen zur Impfung. Percy kommt mit seinen inzwischen 14 Jahren regelmäßig zur Akupunktur zu Dr. Rogalla, Die Akupunktur tut ihm sehr gut und er ist nach einer Sitzung immer wieder ganz allgemein fitter.
Ein ganz besonderes Erlebnis hatte Laura. Herr Köppel stellte uns seinen Hahn vor, weil er nicht richtig zunimmt. Laura hatte das erste Mal in ihrem Leben einen Hahn im Arm und sie war ganz begeistert.
So nun möchte ich mich mit den besten Wünschen zu Weihnachten und zum Neue Jahr verabschieden und lege mich wieder auf meine warme Fensterbank.
Fröhliche Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr wünschen wir Ihnen von ganzem Herzen
Dr. Rogalla und Dr. Rummel und das gesamte Team