März 2017

Wau, da bin ich wieder und inzwischen bin ich schon im Frühlingsfieber und sause gut gelaunt über die Wiesen. Wie Sie wissen ist mein Frauchen Dr. Rummel Gründungs- und Vorstandsmitglied der Deutschen Gruppe Katzenmedizin und wir behandeln in unserer Praxis sehr viele Katzen.

Diese Katzen werden geliebt, gefüttert, versorgt und haben ein schönes Zuhause. Leider sieht das Leben der Straßenkatzen ganz anders aus und es gibt vielmehr besitzerlose Katzen als Sie ahnen! Allein in Deutschland geht man von 2 Millionen Katzen auf der Straße aus!!!

Wir stellen hier die Kampagne des Deutschen Tierschutzbundes vor und bitten Sie um Ihre Unterstützung!

Jede und jeder von uns kann helfen!

Katzenschutz-Kampagne

Die Straße ist grausam. Kastration (Katze | Kater) harmlos.

Allein in Deutschland leben rund zwei Millionen Katzen auf der Straße, in Hinterhöfen oder in stillgelegten Industriegebäuden. Diese Katzen sind meist sehr scheu und führen tagein, tagaus einen harten Kampf ums Überleben – im Verborgenen. Alle Straßenkatzen, auch genannt frei lebende Katzen, stammen ursprünglich von Hauskatzen ab, die nicht kastriert wurden.

Wir möchten mit unserer Kampagne ein Bewusstein dafür schaffen, wie wichtig es ist, dass jeder seine eigene Katze kastrieren lässt – vor allem wenn diese Zugang ins Freie hat. Denn nur so kann die dramatische Anzahl der Katzen ohne ein liebevolles Zuhause langfristig reduziert werden.

Wir fordern
Wir appellieren an alle Katzenbesitzer ihre eigenen Katzen, männliche wie weibliche, frühzeitig kastrieren zu lassen. Zudem fordern wir schon seit langer Zeit die Einführung einer flächendeckenden, möglichst bundesweiten Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen aus Privathaushalten (Umsetzung von §13b Tierschutzgesetz). Zudem muss die Kostenübernahme für die ebenso wichtigen Kastrationen von frei lebenden Straßenkatzen und die damit verbundene nachfolgende Versorgung geklärt werden.

Sie können helfen!
Haben Sie auch eine Freigängerkatze? Dann lassen sie Ihre Katze kastrieren. Die Kastration von weiblichen und männlichen Katzen ist ein verhältnismäßig harmloser Routineeingriff und hat nur Vorteile – für die eigenen, wie für die frei lebenden Katzen. Durch die Kastration reduziert sich der Fortpflanzungstrieb und die damit einhergehenden Streitigkeiten, Krankheitsübertragungen und Verletzungen werden deutlich vermieden. Bereits mit dem fünften Lebensmonat, kurz vor Eintritt der Geschlechtsreife, sollten Katzen sinnvollerweise kastriert werden.

Machen Sie sich mit uns stark für eine rechtliche Regelung zum Schutz der Katzen! Unser Ziel: Eine verbindliche Regelung für die Haltung und den Umgang mit Katzen sowie eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen als Instrument gegen die ungewollte Vermehrung.

Zudem können Tierfreunde die Arbeit ihres örtlichen Tierschutzvereins unterstützen und für die Kastration von frei lebenden Katzen spenden. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Minderung des Katzenelends!


Schauen Sie auch bitte auf die Seite des Deutschen Tierschutzbundes, Sie können dort Aufkleber bestellen, sprechen Sie das Thema im Verwandten- und Bekanntenkreis an, so wissen immer mehr Leute bescheid.

https://www.tierschutzbund.de/katzenschutz.html

Ich kann dazu nur sagen, dass auch ich bin kastriert bin, meine Katzenfreundin selbstverständlich. Der Eingriff war so einfach und hat so wunderbar geklappt, dass wir uns gar nicht mehr daran erinnern. Und bei Rüden und Katern ist es eine noch kleinere und schnellere OP.

In der Praxis gibt es nun ein Super Digitalröntgengerät und wir sind alle ganz begeistert, wie gut alles funktioniert.

Mein Frauchen, Dr. Rogalla, ist ja Ausbilderin für die TierärztInnen, die die Zusatzbezeichnung Akupunktur erwerben wollen. Der 3- jährige Ausbildungsgang hat neu gestartet, und dann kann sie leider manche Wochenenden gar nicht mit mir spazieren gehen. Aber mir hat die Akupunktur auch schon geholfen und ich finde es super, dass mein Frauchen diese Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin lehrt.

Aus der Praxis stelle ich Ihnen natürlich auch wieder einige Patienten vor:

Fam. Schüle kam mit ihrem Tervueren-Goldenretriever-Mix „Mowgli“ zur Goldimplantation zu Dr. Rogalla und „Mowgli“ hatte zur moralischen Unterstützung die quirlige „Malai“ mitgebracht.

Ebenfalls zur Goldimplantation war „Amy“ bei uns. Gleichzeitig wurde bei der AC Schäferhündin von Fam. Glitsch eine Zahnsanierung durchgeführt und eine komplette Röntgendiagnostik. Auch „Amy“ hatte Begleitung dabei, nämlich ihren Freund „Parker“ – links im Bild – ebenfalls ein AC Schäferhund.

Jeden Monat kommen viele Hunde aus ganz Deutschland (und manchmal auch von weiter her) zu Dr. Rogalla, um einen ausführlichen orthopädischen Untersuchungsgang, Lahmheitsdiagnostik, Röntgendiagnostik und, wenn Dr. Rogalla es für sinnvoll hält, eine Goldimplantation (GI) durchführen zu lassen.

Ich freue mich, dass mein Frauchen vielen von meinen Kumpels helfen kann! Natürlich führen wir die GI auch bei Katzen durch, aber diese perfekt gebauten Salonlöwen haben viel seltener solche Probleme wie wir Hunde.

In Narkose wurde auch „Benni“ der Terriermixrüde von Frau Tuschl gelegt, um die Zähne zu sanieren, eine Zubildung in der Achsel zu entfernen, die Knie zu röntgen und auch noch eine Gelenkinjektion vorzunehmen.

M eistens führt Dr. Rogalla Gelenkinjektionen ohne Narkose durch und wir sind immer alle begeistert wie gut und professionell das funktioniert.

Auch der Golden Retriever von Frau Anthes ging mit einem strahlenden Lächeln und blitzenden sauberen Zähnen nach einer Zahnsanierung und professionellen Zahnreinigung aus der Praxis. Doch eigentlich war Crazy zur Operation zur Entfernung von Tumoren bei uns, deswegen wird ihr auch gerade der Schutzbody angezogen, sie darf nämlich nicht an den Nähten knabbern. Frauchen ist froh, dass die alte Dame die Operation so gut überstanden hat und schon wieder auf den Beinen ist.

Ganz andere Probleme hat die wunderschöne Akita Hündin „Kuma“ von Frau Reck. Sie kommt regelmäßig zur Desensibilisierung, da sie eine Allergie hat.
Und zum Schluss noch zwei supersüße Welpen die beide zur Impfung (für Hund und Katze)  kamen. Und hier nochmal ein Hinweis an alle: Die Impfung ist Gesundheit aus der Spritze! Einen besseren Schutz gegen viele gefährliche Infektionskrankheiten gibt es nicht! Nehmen Sie die Impftermine wahr!!!


Herr Knorr stellte seinen kleinen British Kurzhaar- Scottish Fold Mix Kater „Oscar“ vor. Der silberne Prinz war putzmunter und wurde geimpft.
„Michel“ ist immer Wartezimmerliebling und auch wir freuen uns alle, wenn der Parson Russel Terrier Welpe der Familie Prumbach gut gelaunt kommt, um seine Impfung und natürlich auch ein Leckerchen abzuholen.
Mit dem Kerlchen würde ich gerne mal spielen, der ist super lustig und immer gut drauf!

Nun wünsche ich Ihnen allen einen guten Frühjahrsbeginn und starte mit einer meiner Lieblingsbeschäftigungen:

Über Wiesen rasen – ein Traum für mich

CIAO Ihre Samira