Wau, da bin ich wieder und kann Ihnen viele Neuigkeiten aus unserer Praxis berichten.
Zuerst einmal möchte ich mich bei all unseren Kunden, die an der Umfrage zu unserer Praxis teilgenommen haben, herzlich bedanken! Wir haben nämlich an der ersten Deutschlandweit durchgeführten Studie teilgenommen, in der die Tierärztlichen Praxen durch die Kunden beurteilt wurden.
Fünfzig Fragen mussten beantwortet werden zu sehr unterschiedlichen Themen wie Ausstattung der Praxis, fachliche Kompetenz, Freundlichkeit im Umgang mit Tier und Mensch, Hygiene, Lage der Praxis, Organisation und vieles mehr. Im Vergleich mit den untersuchten Praxen wurde unsere Praxis als herausragend gut beurteilt und wir sind sehr stolz über diese Bewertung.
Aber natürlich gibt es Stärken und Schwächen und dafür haben wir ja auch an der Studie teilgenommen, um unsere Stärken auszubauen und andere Bereiche zu verbessern. Wir danken Ihnen sehr für alle Hinweise und Anmerkungen. Im November wird sich das ganze Team einen Tag lang mit den Ergebnissen der Studie auseinandersetzen und wir werden Schritt für Schritt an der weiteren Verbesserung unserer Praxisleistungen arbeiten und Sie in jeder Bobby Story der nächsten Monate darüber informieren, was wir von Ihren Vorschlägen umsetzen.
Überraschungen gibt es auch bei unseren Mitarbeiterinnen:
Nicole Pabst wird uns zum 1. Dezember verlassen, da Sie Ihre berufliche Perspektive komplett geändert hat und im Frühjahr 2010 mit einem Sozialpädagogikstudium beginnen möchte. Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung und wünschen Ihr alles Gute für ihren weiteren Lebensweg!
Das neue Gesicht an der Rezeption werden allerdings die meisten von Ihnen schon kennen! Lina Kohnau, die bei uns ihre Ausbildung gemacht hat und eigentlich im Herbst ihr Tiermedizinstudium beginnen wollte, wird uns ein weiteres Jahr tatkräftig unterstützen, da sie leider keinen Studienplatz erhalten hat, und die nächste Studienplatzvergabe erst im Spätsommer 2010 stattfinden wird. Und auch wenn es natürlich traurig für Lina ist, erneut ein Jahr warten zu müssen, freuen wir uns sehr, dass Lina wieder bei uns ist!
Im Sommer 2010 werden wir wieder eine Ausbildungsstelle zur tiermedizinischen Fachangestellten anbieten und wir freuen uns über Bewerbungen aus unserer Region!
Dann habe ich noch ein ganz besonderes Anliegen zum Thema Tierschutz:
Denn bald brutzeln sie wieder, die Martins- und Weihnachtsgänse und ich wünsche mir sehr, dass diese Tiere zu Lebzeiten nicht durch die Stopfmast gequält wurden! Meine Frauchen haben gesagt, dass wir alle eine große Macht haben, wenn wir Gänse nur aus Ländern kaufen, in denen die Stopfmast bereits verboten ist wie in Deutschland, Österreich, Polen und Holland.
80% der Gänse, die in Deutschland verkauft werden, stammen hingegen aus Ländern, in denen diese Tortur weiterhin erlaubt ist wie in Ungarn und Frankreich !
Bitte, achten Sie auf das Etikett und überprüfen Sie die Länderkennung auf Gänse- und Entenleberprodukte, verzichten Sie auf die preiswerte Gans, die ein Leben unter Qualen hatte, und fragen Sie auch bei unverpacktem Gänse- und Entenfleisch nach, woher die Tiere stammen!!!
Natürlich will ich Ihnen auch wieder einige Fälle aus der Praxis vorstellen:
„Susi“, die Katze von Frau Genuth, wurde meinem Frauchen Dr. Rummel in der Sprechstunde vorgestellt mit massiven Veränderungen an einer Ohrspitze.
Der Verdacht auf eine Krebserkrankung lag vor und wurde durch die sofortige Untersuchung von Zellabstrichen der veränderten Stelle am Ohr bestätigt. Damit war entschieden, dass „Susi“ operiert werden musste. Dr. Rogalla führte dann die Ohrspitzenamputation durch und „Susi“ trug 3 Wochen einen schicken Ohrverband. Inzwischen ist die Naht gut abgeheilt, der Krebs (siehe: Diagnose Krebs was tun und Fall des Monates 8/08) konnte komplett entfernt werden, und Frau Genuth ist glücklich, dass es ihrem Liebling wieder gut geht, und das Karzinom so frühzeitig erkannt und sofort entfernt wurde.

Susi ist zufrieden mit ihrer „Ohrtüte“
Das Meerschweinchen „Maity“ von Frau Michalek hatte Hautprobleme und wir konnten der kleinen Dame helfen.

Sam ist größer als Sinah und Julia
Da hatte „ Sam“, der Irish Wolfhoundrüde der Familie Bertl aus dem Vogelsberg, ein anderes Kaliber! 85 kg wollten bei der Röntgendiagnostik und der professionellen Zahnreinigung hin- und hergehoben werden! Das gelang nur in einer gemeinsamen Aktion unserer Angestellten.
Große Hunde leiden sehr häufig an Gelenkbeschwerden und weil wir auf Schmerzbehandlung spezialisiert sind, kommen sehr viele dieser Patienten zur ausführlichen Diagnostik und Therapie zu uns, so dass wir da einiges gewohnt sind. Doch Sam hat mit seine 85 kg die Dogge aus dem Elsaß mit ihren 80 kg überrundet.
„Stöpsel“, der Jackrusselrüde von Familie
Wenzel hat sich blutig erbrochen und bei der Röntgendiagnostik stellt sich heraus, dass in seinem kleinen Magen sich Dinge aufhielten, die dort nicht hingehörten! Bei der anschließenden Notoperation am Abend fanden wir Teile einer Gummiente – und zwar das rote Schwänzchen – im Magen!
Das war ziemlich aufregend für alle Beteiligten, allerdings bezweifeln wir, dass „Stöpsel“ daraus etwas gelernt hat! Sein Frauchen war sehr froh, als Sie ihn wieder im Arm hatte, inzwischen sind schon die Fäden gezogen und der Kerl ist putzmunter und zu neuen Streichen aufgelegt.

Svenja mit Paula, das kleine Meerschweinchen mit den Blasensteinen, das Sie schon im letzten Monat kennen gelernt haben.
In den Ferien hat uns Svenja besucht, die im Januar ihr Schülerpraktikum bei uns absolvieren wird. Die kleinen Meerschweinchen mochte sie ganz besonders gern.
Und ganz zum Schluß möchte ich Ihnen noch die Geschichte vom kleinen Chihuahua – Welpen Gismo erzählen, der an lebensgefährlichem Unterzucker litt. Genaueres lesen Sie im Fall des Monats. Das war `s für heute.
Bis bald
Ihr Bobby